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Einleitung und Vorstellung

Hallo,  mein Name ist Andreas und ich bin seit 2001 Diabetiker Typ 2. Hauptursache dafür ist mein Gewicht, das zu Spitzenzeiten bis an die...

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Donnerstag, 8. Juni 2017

Freitag, 2. Juni 2017

Ernährung im Büro - Chapter two

Tja, über meine leckeren Büro-Salate die ich mir gelegentlich mache hatte ich ja bereits geschrieben.
Aber man kann mit wenig Aufwand auch andere leckere Dinge machen.

Heute z.B. mal einen leckeren Fruchtquark.

Zutaten seht ihr auf dem Bild rechsts. Kostet alles zusammen knappe 3,50 € und macht etwa 5-10 Minuten arbeit, dafür aber Stundenlang satt.

OK, also man braucht:

  • 500g Speisequark (Magerstufe)
  • ca. 150-200ml Buttermilch
  • 125g frische Himbeeren 
  • 1x Banane (ca. 120 Gramm)
  • Und etwas Süsstoff

Man kann natürlich statt der Himbeeren und Banane auch andere Früchte nehmen. z.B. Erdbeeren, Heidelbeeren, Trauben, Pfirsiche, Aprikosen oder auch Ananas, bzw. beliebige Kombinationen davon.

Quark und Buttermilch mit etwas Süsstoff verrühren und Himbeeren und in scheiben geschnittene Banane unterrühren.

Fertig, Lecker

Für mich ist das eine Portion als Hauptmahlzeit. Wer das ganze als Snack oder als Nachtisch sieht, kann daraus sicher auch locker 2-3 Portionen machen.

Und weil das nur eine Portion für mich ist, ergibt das ganze auch nur 533 kcal!!!

(Bzw. 54 g Kohlenhydrate (4,5 BE), 2,6 g Fett und 66,2 g Eiweiss)

Nicht zu viel für eine komplettes Mittagessen, oder?

Bis Bald

Andreas




Mittwoch, 31. Mai 2017

Ernährung - Gesundes Zeug für Härtefälle

Hallöchen,

Auch zum Thema Ernährung möchte ich mal wieder etwas neues vom Stapel lassen.

Seit ich vor fast einem Jahr angefangen habe mein Leben, meine Krankheit, meine Ernährung und mein Sportprogramm neu zu sortieren, bin ich auch Experimentierfreudiger geworden, was "für mich" neue Nahrungsmittel angeht.

Beispiel Zucchini: Ja auch früher wusste ich das es ein Gemüse ist was wenige Kalorien hat. Probiert habe ich das auch schon, aber auf die Idee gekommen das selber zuzubereiten wäre ich früher nie.

Naja, und da ich meinen Kalorienbedarf vor ein paar Wochen von 2200 kcal auf nur noch 2000 kcal gesenkt habe um etwas besser abnehmen zu können bin ich halt nach wie vor immer auf der Suche nach Alternativen um gewohnt leckere Speisen gesund zu machen.

Ich habe im letzten Jahr vieles ausprobiert. Einiges war nicht so dolle, aber vieles ist richtig gut und wird auch von meiner Frau Akzeptiert.

Gestern Abend sollte es nach der Arbeit wieder mal schnell gehen mit dem Essen und so habe ich mal geschaut was noch im Haus ist.

Gefunden habe ich einen Beutel Knorr Fix für Spaghetti alla Carbonara, eine Packung Speck Würfel und Spaghetti.... Kurz durchgerechnet und NEIEEEN, das sind viel zu viele Kohlenhydrate und Kalorien für den Abend. :-(
Aber da fand ich noch zwei große Zucchini´s in der Küche. Was könnte man damit anfangen?

Klare Sache, Zucchini-Spaghetti!!!

Meine Frau hatte vor einer Weile so einen Spiralschneider gekauft mit dem man Gemüses-Spaghetti schneiden können soll.

Also los, Die Zucchini´s durch den Schneider gedreht und schon einen riesen Berg Spaghetti in der Schüssel. Kochen braucht man die nicht, sondern es reicht aus sie einfach zwei bis drei Minuten in einer Pfanne anzubraten. Die Carbonara Sauce haben wir wie auf der Packung angegeben gemacht, nur das wir anstatt gekochtem Schinken halt Speck Würfel genommen haben.

Was soll man sagen, das schmeckt wirklich super in der Kombination. Das werden wir sicher noch häufiger machen. Das Beste ist aber, das die Ganze Portion inkl. der Speckwürfel weniger als 300 kcal und nur knapp 30g Kohlenhydrate hatte.

Hätte ich das gleiche mit normalen Spagetti gemacht wären es wohl mehr als 700 kcal und mindestens 70g KH geworden.

Lecker, lecker.... Mit Gemüse Spaghetti werde ich wohl in Zukunft öfter mal was ausprobieren.

Vor einem Jahr wäre ich echt stinkig geworden wenn man mir so etwas vorgesetzt hätte.
Tja, wie sehr sich doch die Dinge ändern können, wenn man was erreichen will. ;-)

Diabetes und vor allem Übergewicht lassen sich meiner Erfahrung nach AUSSCHLIESSLICH im Kopf besiegen. Weder Medikamente, Magenoperationen, oder irgendwelche Wundermittel wirken wenn nicht der Kopf die richtigen Weichen stellt.

In diesem Sinne, hängt Eure Hoffnungen nicht an irgendwelche Versprechen dritter, sondern versprecht Euch selber was und Nutzt die Kraft in Euch.

Keep Fighting

Sonntag, 19. Februar 2017

Ernährung - Besonderheiten für Diabetiker

Abgesehen von dem was und wie viel man ißt, ist es auch wichtig wann man ißt. Speziell für mich als Diabetiker ist das wichtig. 

Für Diabetiker ist an dieser Stelle wichtig zu wissen welches Insulin sie verwenden und wie die wirkzeiten des verwendeten Insulins ist.

Je nachdem wie schnell und lange ein Insulin wirkt sollten auch die Ess-/Spritz-Abstände gewählt werden.

Ich verwende zu den Malzeiten z.B. Liprolog. Dieses Insulin hat seine höchste Wirkung nach ca. 2 Stunden und eine gesamte Wirkdauer von etwas 3-4 Stunden.

Was heisst das? 

Das Bedeutet, das zwischen den Mahlzeiten auch mindestens 3-4 Stunden liegen sollten.

Ein Beispiel: Wenn ich Morgens um 10 Uhr Frühstücke und Spritze dann hat das gespritzte Insulin gegen 12 Uhr die höchste Wirkung, wirkt aber noch weitere 1-2 Stunden.

Wenn ich nun aber bereits um 12 Uhr erneut meinen Blutzucker messe ist der Wert möglicherweise nicht realistisch, da die Wirkung des Frühstücks-Insulins noch voll anliegt.
Sprich, wenn ich auf Basis dieser Messung erneut zum Essen Spritze addiert sich möglicherweise die Wirkung des Frühstücks- und der Mittags-Insulins. 
Das kann schlimmstenfalls zu einer Unterzuckerung führen die man als Diabetiker dringend vermeiden sollte.

Deshalb liebe Diabetiker, sprecht mit Eurem Diabetologen und lasst Euch genau erklären wie und wie lange Euer Insulin wirkt und richtet Eure Mahlzeiten danach aus.

Noch besser wäre es wenn Ihr eine Kur macht und dort in den entsprechenden Seminaren gut aufpasst.

Aus dieser Schematik hat sich z.B. bei mir auch herausgestellt das ich vor meiner Kur den riesen Fehler gemacht habe nicht zu Frühstücken. Ich habe nur Sonntags mal gefrühstückt und das war ein riesen Fehler. 

Ich will das Thema hier nicht unnötig ausbreiten. Hier kann ich auch nur auf ein Gespräch mit Eurem Diabetologen oder eine Kur Verweisen. 
Die Krankheitsverläufe bei Diabetes unterscheiden sich trotz vieler Gemeinsamkeiten sehr deutlich. Deshalb ist hier die Individuelle Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater angesagt. Da ich kein Arzt bin sollte ich mich daher zurück halten.

Dehalb noch mal. Ich schildere hier meinen Weg und der muss nicht Euer Weg sein.